Preview: Der blinde Fleck Ihrer Mitarbeiterbefragung
Ein Zustand, der sich als Erfolg tarnt
In der aktuellen Folge meines Podcasts "Für echte Führungspersönlichkeiten" erzähle ich von einem Team, das auf dem Papier alles richtig machte.
Jahr für Jahr glänzende Werte in der Mitarbeiterbefragung. Jahr für Jahr zufriedene Gesichter. Und Jahr für Jahr: kaum Bewegung.
Die Atmosphäre war angenehm, Gespräche waren offen, Reibung gab es wenig - Entwicklung allerdings auch.
Amy Edmondson würde diesen Zustand als Komfortzone beschreiben: hohe psychologische Sicherheit bei niedriger Leistungserwartung.
Je länger ich über diesen Fall nachgedacht habe, desto weniger interessierte mich der Zustand selbst.
Viel spannender wurde die Frage: Wie konnte er so lange unbemerkt bleiben?
Die Führungskraft sah ihn nicht. Die Geschäftsführung sah ihn nicht. Und die jährliche Befragung, die eigentlich genau solche Dinge sichtbar machen sollte, sah ihn erst recht nicht. Im Gegenteil: Das Team galt intern als Vorbild.
Warum bleibt die Komfortzone ausgerechnet in den Instrumenten unsichtbar, mit denen Organisationen ihre Kultur vermessen?
Genau diesem blinden Fleck geht dieser Beitrag nach. Warum bleibt die Komfortzone ausgerechnet in den Instrumenten unsichtbar, mit denen Organisationen ihre Kultur vermessen?
Die Antwort liegt nicht in einem einzelnen groben Fehler, sondern in mehreren kleinen methodischen Eigenheiten. Jede für sich wirkt harmlos. Zusammen aber erzeugen sie ein erstaunlich präzises Schattenfeld. Wer es kennt, kann es mit überschaubarem Aufwand ausleuchten.
Was Befragungsinstrumente tatsächlich erfassen
...
Ab hier geht dieser Beitrag in die Tiefe.
Im weiteren Verlauf lesen Sie, welche der beiden entscheidenden Achsen in gängigen Befragungsinstrumenten schlicht nicht vorkommt.
Was Philip Iaffaldano und Paul Muchinsky bereits 1985 über den Zusammenhang zwischen Zufriedenheit und Leistung herausfanden, und wie Timothy Judge und seine Kollegen dieses Bild 2001 korrigierten, ohne es aufzuheben.
Warum ausgerechnet die etablierte Skala zur Messung psychologischer Sicherheit die Komfortzone nicht erkennen kann.
Weshalb dieser eine Zustand als einziger von vieren überhaupt kein Warnsignal erzeugt. Was Philip Podsakoff und seine Koautoren über Verzerrungen durch die Erhebungsmethode gezeigt haben.
Und warum auch die Führungskraft selbst in dieser Lage systematisch blind bleibt.
Die ausführlichen Beiträge meines Blogs sind ab sofort meinen Abonnentinnen und Abonnenten vorbehalten. Ein Abo öffnet Ihnen alle Tiefen dieser Serie und der kommenden.
Mit dem Gutscheincode WEITSICHT gebe ich Ihnen die Möglichkeit, sich den ersten Monat Ihres Abos kostenlos und unverbindlich zu sichern. So können Sie in Ruhe alle ausführlichen Artikel in diesem Blog auf sich wirken lassen und prüfen, ob diese Ihnen einen persönlichen Mehrwert bieten.


