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Preview: Worüber in Ihrem Unternehmen geschwiegen wird - und warum

6. Sept.
2 Min. Lesezeit

Eine Frage, die selten gestellt wird


In der aktuellen Folge meines Podcasts "Für echte Führungspersönlichkeiten" geht es um organisationale Stille, also darum, wie in Unternehmen ganze Kulturen des Schweigens entstehen.

Eine Frage bleibt dort allerdings offen, weil sie einen eigenen Rahmen verdient: Worüber genau wird eigentlich geschwiegen?

Und aus welchen Gründen?


Die Mehrheit der Führungskräfte hat darauf eine intuitive Antwort: Sie gehen davon aus, dass Mitarbeitende hauptsächlich dann schweigen, wenn sie Konsequenzen wie eine schlechte Bewertung oder berufliche Nachteile befürchten. Diese Annahme ist zwar nicht falsch, aber sie ist zu kurz gegriffen. Die Forschung der letzten zwanzig Jahre zeigt ein differenzierteres Bild, bei dem die häufigsten Gründe für das Schweigen weniger mit formaler Angst als vielmehr mit sozialen Überlegungen zusammenhängen.


Dieser Artikel präsentiert vier Forschungsrichtungen, die gemeinsam aufzeigen, was Menschen in Organisationen für sich behalten, aus welchen Gründen sie dies tun und warum ihnen die dahinterliegenden Regeln so selbstverständlich erscheinen, dass sie diese kaum noch als Regeln erkennen.


Die Studie, die konkret nachgefragt hat

...

Ab hier geht dieser Beitrag in die Tiefe.


Im weiteren Verlauf lesen Sie, welche Themen Frances Milliken, Elizabeth Morrison und Patricia Hewlin 2003 als die häufigsten Schweigethemen identifizierten, und warum ausgerechnet das häufigste davon für Führungskräfte besonders unangenehm ist.

Welche vier Gründe Menschen für ihr Schweigen angeben, und warum der wirksamste davon nichts mit Angst vor Sanktionen zu tun hat.

Welche stillschweigenden Regeln James Detert und Amy Edmondson beschrieben haben, die Beschäftigte oft aus früheren Arbeitsverhältnissen mitbringen.

Warum Craig Pinder und Karen Harlos zwischen zwei grundverschiedenen Formen des Schweigens unterscheiden, die unterschiedliche Gegenmaßnahmen verlangen.

Und was der MUM-Effekt aus dem Jahr 1970 darüber verrät, warum selbst unter idealen Bedingungen schlechte Nachrichten zurückgehalten werden.


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