Preview: Die Grenzen der Sicherheit
- vor 5 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Was die Forschung zu psychologischer Sicherheit noch nicht beantwortet hat
Ein Konzept auf dem Weg zur Unantastbarkeit
Kaum ein Begriff hat die Führungsforschung der vergangenen zehn Jahre so stark geprägt wie die psychologische Sicherheit.
Gleichzeitig wird kaum ein Konzept in Vorträgen, Beratungsangeboten und Managementbüchern so selten kritisch durchleuchtet.
Das fällt auf, denn wenn wissenschaftliche Konzepte schnell an Popularität gewinnen, unterziehen sie sich selten auch der kritischen Auseinandersetzung, die jede aussagekräftige Theorie braucht, um sich weiterzuentwickeln - unabhängig davon, wie fundiert ihre Grundannahmen anfangs erschienen.
Genau das versucht dieser Beitrag.
Das Konzept soll nicht in Frage gestellt werden - seine fundamentale Relevanz ist durch viele Studien hinreichend nachgewiesen -, er soll klar und sachlich aufzeigen, wo die Forschung an ihre Grenzen stößt.
Wer psychologische Sicherheit im eigenen Führungsalltag ernsthaft umsetzt, gewinnt davon, wenn er auch die offenen Punkte kennt.
Das ist wichtig, denn ein Konzept, das kritisches Hinterfragen aushält, lässt sich in der Praxis überzeugender vermitteln als eines, das man einfach so übernimmt.
Das Messproblem: Ein Begriff, viele Definitionen
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Ab hier geht dieser Beitrag in die Tiefe.
Im weiteren Verlauf lesen Sie, welches Messproblem Alexander Newman, Ross Donohue und Nathan Eva 2017 in einer systematischen Übersicht über die gesamte Forschung zu psychologischer Sicherheit aufdeckten.
Warum die meisten Studien Korrelation zeigen, aber keine eindeutige Kausalrichtung belegen können.
Welche berechtigte Frage Geert Hofstedes Forschung zur Machtdistanz an die kulturelle Übertragbarkeit des Konzepts stellt.
Und warum psychologische Sicherheit, wie das Groupthink-Phänomen zeigt, eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung guter Teamarbeit ist.
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