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Preview: Das giftige Dreieck

  • 15. Aug.
  • 2 Min. Lesezeit

Wie Organisationen sich strukturell vor destruktiver Führung schützen können


Warum individuelle Achtsamkeit allein nicht reicht


Wenn man von destruktiver Führung spricht, liegt der Fokus häufig ganz automatisch auf der einzelnen Person. Was läuft bei dieser Führungskraft schief, welche Charaktereigenschaften spielen eine Rolle, welche falschen Entscheidungen hat sie getroffen.

Diese Sichtweise ist nachvollziehbar, aber sie greift zu kurz. Sie verlässt sich darauf, dass sich Führungskräfte selbst kennen und aus eigenem Antrieb handeln - und das ist ein wackeliges Fundament.


Viele Führungskräfte bauen sich von Natur aus kein persönliches Frühwarnsystem auf. In manchen Teams fehlt es den Mitgliedern auch einfach an Mut, um unangenehme Beobachtungen laut auszusprechen.

Organisationen, die sich komplett auf die individuelle Achtsamkeit ihrer Leute verlassen, überlassen damit einen großen Teil ihrer Sicherheit dem reinen Zufall.


In der Führungsforschung der vergangenen zwei Jahrzehnte hat sich daher eine wichtige Frage herauskristallisiert: Welche strukturellen und organisatorischen Gegebenheiten fördern destruktive Führung, und welche wirken ihr entgegen - losgelöst von der Frage, wer konkret die Leitung innehat?


Im Folgenden wird das bedeutsamste Modell dieser Forschungsrichtung dargestellt und daraus werden praktische organisatorische Schutzmaßnahmen entwickelt, die unabhängig von individuellen Präventionsbemühungen einzelner Führungskräfte Anwendung finden können.


Das Toxic-Triangle-Modell

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Ab hier geht dieser Beitrag in die Tiefe.

Im weiteren Verlauf lesen Sie, welches Modell Art Padilla, Robert Hogan und Robert Kaiser 2007 entwickelten, um zu erklären, warum destruktive Führung nie nur an einer einzelnen Person liegt.

Welche vier Merkmale einer Organisationsumgebung destruktives Führungsverhalten begünstigen, von fehlender institutioneller Kontrolle bis zur kulturellen Unsicherheitsvermeidung.

Welche konkreten strukturellen Maßnahmen, von mehrstufigen Rückmeldesystemen bis zu begrenzten Amtszeiten, das Risiko nachweislich senken.

Und warum selbst die selbstreflektierteste Führungsperson ohne die richtigen organisatorischen Sicherungen an ihre Grenzen stößt.


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