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Preview: Die Lücke zwischen Vereinbarung und Realität

Warum Verbindlichkeit nicht ist, was wir denken


Das Phänomen, das jede Führungskraft kennt


Es gibt ein Phänomen in der Führungspraxis, das so verbreitet ist, dass es kaum noch wahrgenommen wird.

Eine Besprechung endet mit klaren Vereinbarungen. Alle nicken zustimmend. Im Protokoll steht, wer was bis wann tun wird.

Drei Wochen später, wenn das Thema wieder auf den Tisch kommt, ist die Hälfte davon nicht umgesetzt. Niemand hat aktiv widersprochen. Niemand hat die Vereinbarung gebrochen. Sie ist einfach im Alltag verloren gegangen.



Dieses Phänomen wird in vielen Organisationen mit Begriffen wie "mangelnde Disziplin" oder "fehlendes Engagement" beschrieben.


Diese Erklärungen klingen plausibel, sie führen aber in die Irre. Was wir hier beobachten, ist selten ein Charakterproblem.

Es ist fast immer ein strukturelles und psychologisches Problem, das mit den falschen Mitteln bearbeitet wird, weil es mit den falschen Begriffen beschrieben wird.

Wer Verbindlichkeit in Teams ernsthaft verbessern will, muss zuerst verstehen, was sie eigentlich ist und woran sie typischerweise scheitert.


Dieser Beitrag entwickelt diese Frage entlang dreier Forschungslinien, die jeweils einen anderen Aspekt der Verbindlichkeit beleuchten und gemeinsam ein robustes Verständnis liefern.


Verbindlichkeit ist nicht das, was Verträge schaffen


... ab hier geht dieser Beitrag in die Tiefe.


Im weiteren Verlauf lesen Sie, warum die meisten Vorsätze nicht an mangelnder Motivation scheitern, sondern an ihrer Form, und was Peter Gollwitzers Forschung zu Implementation Intentions darüber zeigt.


Warum Patrick Lencioni Verbindlichkeit nicht durch Konsens, sondern durch das Erleben echter Einbeziehung erklärt.

Was es mit dem Prinzip „Disagree and Commit" auf sich hat und warum die prozedurale Gerechtigkeit zu den robustesten Befunden der Organisationspsychologie gehört.

Und welche drei Ebenen Führungskräfte gestalten können, um Verbindlichkeit als selbstverständliche Folge entstehen zu lassen, statt sie einzufordern.


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